Call of Duty: Black Ops Review

patrick 18. Januar 2011 Kommentare deaktiviert für Call of Duty: Black Ops Review

Fast drei Monate nach dem Release von Call of Duty: Black Ops, möchte ich es mir dennoch nicht nehmen lassen einen Testbericht über das Spiel zu schreiben. Aus meiner Sicht wird sich das Spiel mehrere Jahre in den Clans und auf den Servern halten. Warum ich das glaube, erfahrt ihr in diesem Artikel. Doch zuerst zur eigentlich nebensächlichen Story:

Die Story

Als ehemaliger Söldner einer geheimen Gruppe von Elite-Soldaten erwacht der Spieler in einer Mischung aus Labor und Gefängnis. Die Kidnapper versuchen in spannenden Dialogen Informationenen aus dem Hauptdarsteller Alex Mason herauszukriegen. Die Dialoge werden immer wieder durch die spannenden Missionen unterbrochen.

Die Missionen entführen den Spieler an unterschiedliche Schauplätze des „Kalten Krieges“. Dabei gilt es z.B. Fidel Castro auf Kuba zu töten oder eine Bio-Waffe in der Arktis sicher zu stellen.

Der Singleplayer-Modus

Wie bereits die früheren CoD-Teile, ist auch der Singleplayer-Modus bei Call of Duty: Black Ops absolut fesselnd. Unterschiedliche Schauplätze gepaart mit kurzweiligen Missionen führen zur absoluten Spannung. Man möchte einfach wissen wie es weiter geht.

Ebenso sorgen verschiedene Abwechslungen in den Missionen für kurze Weile. In einer Mission muss man Luftunterstützung durch einen Kampfhubschrauber anfordern. Mit der richtigen Grafikkarte ist es ein Höllenspektakel. In einer anderen Mission befiehlt man einen Trupp aus der Vogel-Perspektive. Viel Abwechslung für Kurze Weile!


Der Coop-Modus

Wie im Vorgänger-Teil steht wieder ein Coop-Modus zur Verfügung bei dem bis zu vier Spieler miteinander spielen können. Doch dieses Mal müssen keine Stellungen gegenüber feindlichen Soldaten verteidigt werden. Bei Black Ops muss in“Kino der Toten“ ein Kino vor Zombies gehalten werden. Ein wirklich schauriges Spektakel, das dem ein oder anderen durchaus Angst einflößen kann. Nicht zuletzt sind die Munitionsknappheit und die immer schwieriger zu besiegenden Gegner daran Schuld.

In der Coop-Mission „Five“ spielt man einen der fünf Großen des „Kalten Krieges“ und muss das Pentagon von Zombies freihalten. Die epischen Dialoge, insbesondere die Aussagen von Präsident John F. Kennedy wirken dann doch etwas übertrieben und brachten mich zum schmunzeln.

Die dritte Mission es Coop-Modus „Dead Ops“ ist ein Shooter in guter alter Arcade-Manier der ein wenig an Alien Swarm erinnert, aber auf alle Fälle mindestens genauso viel Spaß macht.

Der Multiplayer-Modus

Dass sich die Call of Duty-Reihe in so kurzer Zeit toppen kann, hätte ich nicht gedacht. Aber es wurde geschafft. Der Multiplayer in seiner Brutalität und Geschwindigkeit hat mich schon weit über 30 Stunden gefesselt. Die Individualisierungsmöglichkeiten des eigenen Söldners erinnern eher an ein Rollenspiel. Die sich ergebenden taktischen Möglichkeiten durch verschiedene Waffenaufsätze, Granaten oder Extras sind sehr vielfältig.

Doch Waffen Granaten und Extras müssen erst freigespielt werden und dann noch mit Punkten gekauft werden. Sehr fesselnd!

Hat man dann erst einmal seinen perfekten Söldner zusammengeschustert, gilt es Abschussserien zu schaffen. Das sind mehrere Abschüsse hintereinander. Belohnt wird das Ganze durch Boni. Beispielsweise kann man nach drei Abschüssen in Folge ohne zu sterben ein kleines ferngesteuertes Bombenauto über die Map jagen und damit Gegner in die Luft sprengen.

Bei mehr Abschüssen kann man Helikopter-Pilot werden und die Feinde aus der Luft bekämpfen oder tollwütige Hunde auf den Feind loslassen. Dadurch können sich schnell Killserien jenseits der 20 ergeben.

Bei Call of Duty: Black Ops wurde mir klar was Ego-Shooter bedeutet.

Fazit:

Der Singleplayer-Modus war bei Call of Duty immer ein netter Bonus. Doch wer hat einen CoD Teil denn nicht wegen den Multiplayer Schlachten gekauft. Durch die Individualisierung des eigenen Söldners bietet Black Ops ungeahnte taktische Möglichkeiten, welches wirklich zu einem absolut neuen Spielerlebnis führt. Die Abschussserien bringen noch mehr Action in das Spiel. Ein Genre so neu zu erfinden kann wirklich nur damit belohnt werden, dass Call of Duty: Black Ops, wie seine Vorgänger, über Jahre die GameServer anheizt.

Merchandise:

Neben den normalen Varianten von Call of Duty: Black Ops die es z.B. bei Media Markt oder online bei Steam gibt, kann man sich eine Prestige Edition zulegen. Diese ist aktuell leider nur für Konsolen erhältlich. Jedoch ist neben dem Spiel und einer Medaille das oben beschriebene ferngesteuerte Bombenauto dabei. Für echte CoD-Fans ein absolutes Muss 🙂

Kommentare sind geschlossen.